
Deponieplanung für Deponien
der Typen A und B
Ausgangslage Im Kanton Aargau steht bei den Inertstoffdeponien des Typs B deutlich weniger Kapazität zur Verfügung, als benötigt wird. Auch bei den Aushubdeponien des Typs A zeichnet sich in einzelnen Regionen mittelfristig ein zusätzlicher Bedarf ab, da nicht überall genügend Materialabbaustellen vorhanden sind, um unverschmutzten Aushub zu verwerten. Gemäss der Abfallverordnung (VVEA) ist der Kanton verpflichtet, eine Abfallplanung einschliesslich einer Deponieplanung zu erstellen. Gemeinsam wollen der VKB und das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) in Anlehnung an die guten Erfahrungen mit dem Rohstoffversorgungskonzept, die Standorte für Deponien der Typen A und B auszuscheiden. Das vorliegende Konzept wurde gemeinsam erarbeitet. Projektziel Ziel ist es, die Grundlagen zu schaffen, damit geeignete Deponiestandorte der Typen A und B in den kantonalen Richtplan aufgenommen werden können und der Bedarf für die kommenden 20 bis 40 Jahre gedeckt ist. Die Standorte sollen über den ganzen Kanton abgestimmt sein und regionale Bedürfnisse abdecken. Dazu gehören die Festlegung einheitlicher Beurteilungskriterien, eine fundierte Klärung der Bedarfsfrage, ein optimiertes Verfahren unter Einbezug von Gemeinden, Regionalplanungsgruppen, Umweltverbänden und Bevölkerung sowie eine sinnvolle regionale Verteilung. Abgrenzung Das Projekt beschränkt sich auf Deponien der Typen A (Aushub) und B (Inertstoffe). Bereits laufende Deponieverfahren werden unabhängig davon weitergeführt und später in die Deponieplanung einbezogen. Vorgehen Die beiden Deponietypen unterscheiden sich in Materialqualität, Bedarf, Regionalität und Anzahl Standorte und werden deshalb in zwei aufeinanderfolgenden, teilweise überlappenden Teilprojekten bearbeitet. Da für Typ B ein unmittelbarer Handlungsbedarf besteht – auch wegen des Drucks durch Nachbarkantone –, wird dieser Teil zuerst angegangen; die Planung für Typ A folgt danach. Beide Teilprojekte folgen demselben zweistufigen Grundprinzip: Eine Kerngruppe aus Kanton und VKB erarbeitet Ausschluss- und Bewertungskriterien, klärt den Bedarf und grenzt mögliche Potenzialflächen ein. Darauf aufbauend reichen Unternehmen konkrete Standortvorschläge ein, die durch die kantonalen Fachstellen geprüft und in einer Gesamtinteressenabwägung beurteilt werden. Die Resultate münden in Empfehlungen für das Richtplanverfahren, das nicht mehr Teil dieses Projekts ist. Das Vorgehen soll eine breite Interessenabwägung, eine hohe Realisierungschance und eine effiziente Bewilligungsfähigkeit sicherstellen. Projektorganisation Auftraggeber ist das Departement Bau, Verkehr und Umwelt; die Erarbeitung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem VKB. Das BVU (Abteilung für Umwelt, Abteilung Raumentwicklung) und VKB führen das Projekt operativ und werden durch eine externe Fachfirma unterstützt.
Friday for Biodiversity –
ein gemeinsamer Einsatz
für die Natur
20 Schulklassen, Pro Natura Aargau und der VKB Aargau leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Biodiversität. In verschiedenen Kiesgruben im Kanton Aargau, lernen Schülerinnen und Schüler den Wert der Biodiversität kennen. Sie leisten unter fachkundiger Anleitung einen Einsatz im Kampf gegen Neophyten und mit dem Erstellen von Kleinstrukturen bauen sie geschützte Rückzugsorte für Kleintiere.


Sensibilisierung für Kies und Beton
Der Titel war Programm für das Studienteam der FH Kalaidos. Der Vorstand hat beschlossen, anlässlich seines 25-jährigen Bestehens eine Aussensicht zur Wahrnehmung des Verbandes und der Branche einzuholen. Er erteilte im Frühjahr 2023 einen Studienauftrag, dessen Resultate vorgestellt wurden. Zwei Professoren der FH Kalaidos nahmen am Anlass teil und bewerteten die Präsentation.
Die fünf Studierenden der FH Kalaidos, junge Menschen - wie sie selbst sagten - bisher ohne direkten Bezug zu Kies und Beton, nahmen sich der Herausforderung an um den Projektauftrag: «Sensibilisierung für Kies und Beton: Strategie für den VKB Aargau» zu erfüllen. 15 Mitglieder liessen sich die Resultate präsentieren. Mit einer Umfrage bei Mitgliedern des Verbandes und Recherchearbeiten erarbeiteten sie sich in kurzer Zeit Wissen zu Kies und Beton, welches sie nutzten, sämtliche Aargauer Gemeinden mit einem detaillierten Fragebogen zum Kiesabbau und ihrer Haltung dazu zu befragen.
Als Resultat wurden drei Handlungsoptionen aufgezeigt, die das vorhandene Grundverständnis für die Wichtigkeit des regionalen Kiesabbaus und die Nutzung von Beton vertiefen können.
Dazu zählen:
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bessere Information durch Nutzung von visuellen Medien (Social Media)
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Schaffen von Transparenz mittels Aufzeigen für was die Baustoffe genutzt werden
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Nutzung von Feedback durch Interaktionen mit den betroffenen Anspruchsgruppen




